Sommerfrische im Mühltal zwischen Kursdorf und Weißenborn

Im waldreichen Thüringer Holzland entspringen Bäche, die sich tief in den roten Buntsandstein eingeschnitten und wildromantische Täler, wie das Mühltal geschaffen haben. Der sanfte Waldbach Rauda verbindet auf acht Kilometern Länge, idyllisch gelegene, ehemalige Wassermühlen zwischen Kursdorf und Weißenborn.
Seit jeher als Sommerfrische bekannt, lockt das Mühltal seit dem frühen 20. Jahrhundert zahlreiche Urlauber und Ausflügler herbei, welche vor allem die malerische Natur und die Ruhe, abgeschieden von Lärm und Alltagshektik, genießen wollen.

 Acht ehemalige Mahl- und Schneidemühlen, welche idyllisch zwischen dem dichten grünen Wald, saftigen Wiesen und anmutigen Sandsteinfelsen liegen, laden den Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger zu jeder Jahreszeit zu Rast und Erholung ein. Alle Mühlen bergen ihre eigene Jahrhunderte alte Geschichte und empfangen den Besucher mit typischer Thüringer Gastlichkeit. Das Angebot der Mühlen ist vielseitig und jede einzelne besticht durch ihren individuellen Charme. Ob Pension, Hotel oder doch ein Ferienbungalow, die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Der wildromantische "Thüringenweg" verbindet die Mühlenmiteinander und führt den Wanderer abseits des Fahrweges, meist am Bach entlang, durch das Tal. Stellenweise steigt er den Hang hinauf und ermöglicht schöne Ausblicke ins Mühltal. Zahlreiche regionale Wanderwege verbinden das Mühltal mit sehenswerten Orten im Holzland (Wanderkarte „Wandern im Mühltal & Zeitzgrund” erhältlich in denTourist-Informationen).

Auf dem Radfernweg „Thüringer Städtekette” (von Eisenach nach Altenburg) kann das Mühltal per Pedale erkundet werden. Tradition haben im Mühltal besonders die Kremser mit ihren, von Pferden gezogenen Wagen. Ehemals verbanden sie die Mühlen mit den Siedlungen um das Mühltal, heute genießen Gäste vom Kremserwagen aus die Fahrt durch das beschauliche Tal.
Die Geschichte des Tales kann im Mühltalmuseum und im Mühltal-Miniaturpark nachempfunden werden. Hier sind die Mühlen in ihrer ursprünglichen Funktion und mit ihrem Aussehen um etwa 1900, im Maßstab 1:20, nachgebildet. Aktiv erleben kann man das Mühltal im Rahmen der weit bekannten Veranstaltungen, wie dem „Mühltallauf” und dem Kraftsportwettbewerb „Milo Barus Cup”. Letztere findet im Gedenken an den ehemals stärksten Mann der Welt, Milo Barus, statt, welcher viele Jahre lang im Mühltal zu Hause war.
Ein besonders beliebtes Highlight bietet das Mühltal in der Weihnachtszeit. Auf der gesamten Länge von acht Kilometern verwandelt sich das Tal, jährlich am dritten Adventswochenende, zum längsten Weihnachtsmarkt Deutschlands. Jede Mühle präsentiert Weihnachten unter einem anderen Thema und auch im Wald und auf den Wegen kann weihnachtliches entdeckt werden.

übrigens;
Die Mühlenwirte sind ganzjährig für ihre Gäste da und das Mühltal insbesondere auch zur Winterfrische einen Ausflug wert.

 

Den Flyer zur "Sommerfrische im sagenhaften Mühltal zwischen Kursdorf und Weißenborn" erhalten Sie zum Download als PDF-Datei hier.